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Dienstag, 10. Januar 2012

Rezension | Whisper Island

  • Seiten: 448
  • Autor: Elizabeth George
  • Verlag: INK; Auflage: 1 (4. November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863960017
  • Preis: Ca. 19,99€


Inhalt:
Becca King hat eine Gabe, die gleichzeitig ein Fluch ist. Sie kann die Gedanken anderer Menschen hören. Sie umgeben sie wie ein ständiges Rauschen, dem sie nicht entrinnen kann. Jetzt ist Becca auf der Flucht, weil ihr Stiefvater ihre Fähigkeiten skrupellos ausnutzen wollte. Sie hat eine neue Haarfarbe und eine neue Identität. Auf einer geheimnisvollen, abgeschiedenen Insel hofft Becca, Unterschlupf bei einer Freundin ihrer Mutter zu finden. Doch als sie dort ankommt, erfährt sie, dass die Freundin drei Wochen zuvor gestorben ist. Verzweifelt versucht Becca, ihre Mutter zu erreichen ohne Erfolg: Das Handy ist tot ..(Quelle)

Meinung: 
Nach Sookie Stackhouse und Edward Cullen ist Becca King nun die dritte Gedankenleserin, die mir bisher literarisch untergekommen ist. 
Auch Becca hat nichts als Probleme mit ihrer Gabe. Nur so erfährt sie von den bösen Plänen ihres Stiefvaters und muss von nun an auf der Flucht leben.
Nach einem kompletten Makeover (neue Haarfarbe, einige Pfund mehr, Brille,...) schickt Beccas Mutter sie an einen mysteriösen Ort : Whisper Island.

Nachdem ich Gedankenlesen und Insel gelesen hatte, erwartete ich sehr viel von Whisper Island. Tolle Landschaften und verzwickte Situationen, außerdem natürlich ständige Spannung dank ihrer Fluchtsituation.
Leider erwartet uns im Buch nur sehr wenig von alldem. Der Einstieg ist richtig toll und reisst den Leser mit - dann aber, nach den ersten 100 Seiten, verwandelt sich die spannende Handlung in zähen Kaugummi.
Beccas Erlebnisse auf der Insel hätten so viel sein können, bestehen aber im größten Teil des Buches nur aus langwierigen Gesprächen, einigen verwirrten Gefühlen und einem schleppendem Hauptstrang, der durch kleine Detektivspielchen und Perspektivenwechsel leider trotzdem nicht spannender wird.


Stil&Sprache
Die Sprache ist durchweg sehr klar und einfach, teilweise etwas umgangssprachlich, aber im großen und Ganzen sehr gut. Stellenweise wechseln plötzlich die perspektiven, so dass der Leser auch die Gedanken und Gefühle von Nebencharakteren kennenlernt und Dinge erfährt, von denen Becca (noch) keine Ahnung hat.


Charaktere
Schön ist, dass Becca ein sehr durchschnittliches Mädchen ist, mit dem man sich leicht identifizieren kann. Für die Flucht musste sie ihr Äußeres ändern und fühlt sich nun nicht mehr wohl in ihrer Haut. Sie ist eigentlich recht hübsch, verschleiert das aber mit ihrem neuen Aussehen. Es wäre schön gewesen, wenn die Autorin noch etwas stärker auf diese Thematik eingegangen wäre, da sie sehr interessant ist.
Der zweite Hauptcharakter, Derrik, bleibt das ganze Buch über sehr flach. Leider taucht er nicht oft auf und hinterlässt so nur einen recht schwammigen Eindruck.
Bei den Nebencharakteren, wie z.B. Seth, hat sich die Autorin große Mühe gegeben. Deren Charakter und Hintergrundgeschichte wird toll beschrieben und fliesst dann auch in die aktuelle Handlung ein.


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Auch Whisper Island ist eine Serie. Dem zweiten Band werde ich wahrscheinlich keine Chance mehr geben, nach dem der erste Teil einfach nicht so recht mit mir warm werden wollte. Bleibt nur übrig, auf gute Rezensionen zu Band 2 zu hoffen, damit Becca vielleicht doch noch eine zweite Chance bekommt.



Fazit:
Whisper Island kann bedenkenlos an Hardcore Gedankenles-Fans empfohlen werden. Allen Anderen muss ich leider eher abraten. Nach einem spannenden Einstieg dümpelt die Story seitenweise nur noch langwierig vor sich hin. Wer Action oder Handlung sucht, sollte sich anderswo umschauen. Der Schluss lässt ein wenig Hoffnung auf Besserung aufkeimen, lässt also einen kleinen Lichtblick auf Band 2 der Reihe.
    
 
Bewertung:


Mittwoch, 26. Oktober 2011

Rezension | Unter dem Vampirmond - Versuchung

  • Seiten: 320
  • Autor: Amanda Hocking
  • Verlag: cbt (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161358
  • Preis: Ca. 12,99€


Inhalt:
Als die 17-jährige Alice Bonham den faszinierenden Jack trifft, steht ihre Welt Kopf. Jack ist aufregend anders: Er liebt rosa Chuck Taylors, fährt ein schnelles Auto und ist nicht vor Sonnenuntergang ansprechbar. Bald verbringt Alice jeden Abend mit Jack. Dann lernt sie seinen umwerfenden Bruder Peter kennen: Ein Blick genügt und Alices Knie werden weich. Doch Peter sprüht vor Hass. Alice verliebt sich rettungslos in beide Brüder, die so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. Doch das ist nicht ihr größtes Problem – denn Jack und Peter sind Vampire ...(Quelle)

Meinung:
Amanda Hocking hat eine wirklich interessante Erfolgsstory hinter sich. Grund genug für mich, einen Blick in ihre Bücher zu werfen. 

Zunächst einmal lassen Klappentext und Cover auf eine solide Vampirgeschichte schließen. Leider war ich nach der Lektüre recht enttäuscht.

Das begann schon auf den ersten Seiten. Der Schreibstil wirkt unausgereift, die Wortwahl ist sehr umgangssprachlich. Der Leser hat das Gefühl, es mangele an Professionalität. Zum Glück ändert sich dies zumindest ein Wenig im Verlauf des Buches. Füllworte á la "halt, eben" werden zahlreich benutzt.

Die Hauptperson Alice erzählt in der ICH-Perspektive mit Vergangenheitsform ihre Erlebnisse. Eines Tages trifft sie auf den mysteriösen Jack, mit dem sie von da an so Einiges durchstehen muss. Später kommt dann noch Jacks Bruder Peter ins Spiel, der eine Dreiecksgeschichte ins Spiel bringt. 

Was die Ereignisse und Handlungen angeht, wird dem Leser hier eine Mischung aus Twilight und Tagebuch eines Vampirs präsentiert. Wer beide Werke noch nicht gelesen hat und hardcore-Vampir-Literatur-Fan ist, könnte trotzdem Gefallen an dem Buch finden.

Wie schon angedeutet, wird das Buch gegen Ende etwas besser. Inzwischen hatte ich schon angefangen, Parallelen zu den zwei anderen erwähnten Büchern zu zählen... 

Der zweite Band liegt mir hier auch schon vor und wird von mir, da Rezensionsexemplar, auch besprochen werden. Ich hoffe auf eine eigenständigere Story und induviduellere Entwicklungen der Charaktere.


Fazit:
Versuchung- Unter dem Vampirmond bekommt von mir 2 Punkte. Story und Charaktere konnten leider nicht überzeugen. Den vielen positiven Rezensionen kann ich mich leider nur bedingt anschließen. Trotzdem werde ich dem zweiten Band eine Chance geben und empfehle z.B. allen, die Fanfictions berühmter Vampirliteratur mögen, vielleicht trotzdem einen Blick ins Buch zu werfen...
    

Bewertung: 


Ein ♥-liches Dankeschön geht an den Cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares
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